L’Chaim – Auf das Leben!

L’Chaim – Auf das Leben in Franken

Vom Gemeinderabbiner bis zum Punk porträtiert die Ausstellung in verschiedenen Themenfilmen auf Deutsch, Englisch und Arabisch den Alltag, die Gedanken und Gefühle von Jüdinnen und Juden, die Deutschland heute als ihre Heimat bezeichnen. Die Interviewten erzählen über ihr Leben in Berlin, Fürth, Nürnberg und Deutschland, über ihren Beruf, Familie und Sexualität sowie über ihr Verhältnis zur Religion. Die Wanderausstellung wird in Fürth zum ersten Mal in Bayern gezeigt. Eigens hierfür wurden vier aktuelle Interviews mit Juden und Jüdinnen in Fürth und Nürnberg geführt. Auch die Auswirkungen der Corona- Pandemie auf den jüdischen Alltag ist Thema der fränkisch-jüdischen Interviewbeiträge.

Besucher dürfen ihren eigenen Kopfhörer (Anschluss mit 3,5 mm-Klinke) mitbringen und in der Ausstellung benutzen!

Laufzeit:
02.07.2020 – 10.01.2021

Öffnungszeiten
Donnerstag – Sonntag, 10:00 – 17:00 Uhr
Schließtage
Jom Kippur (28.09.2020);
24., 25., 31.12.20; 1.1.21

Jüdisches Museum Franken
Königstraße 89, 90762 Fürth
www.juedisches-museum.org | #lechaimfuerth

 

Einladungskarte

 

 

Die Vielfalt jüdischen Lebens in Berlin entdecken

Nach der weitgehenden Zerstörung jüdischen Lebens zwischen 1933 und 1945 ist Berlin heute wieder Heimat für alteingesessene jüdische Berliner Familien, für jüdische Zuwanderinnen und Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion, Israel und anderen Teilen der Welt.
Hier leben Menschen, die ihr Judentum rein kulturell betrachten, womöglich keinerlei Bezüge zum Glauben haben oder sich streng religiös verstehen.
So vielfältig wie Berlin selbst, so unterschiedlich entfaltet sich auch jüdisches Leben in der Stadt.

 

 

 

L´Chaim – Eine Einführung

Berlin – eine Großstadt so unterschiedlich und vielfältig wie ihre Einwohner, voll Geschichte und Geschichten – ist seit dem 13. Jahrhundert ein Ort, an dem auch Juden das Leben prägen und mitgestalten. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde das jüdische Leben Berlins weitgehend zerstört. Heute zählt die Jüdische Gemeinde von Berlin über 9.000 Mitglieder. Dazu kommen Menschen, die nicht Mitglied der Gemeinde sind, darunter viele Israelis – zusammengenommen schätzungsweise mehr als 20.000 Menschen. Diese Mischung von alteingesessenen jüdischen Berliner Familien und jenen Wahlberlinern aus den unterschiedlichsten Ländern ermöglicht ein stetig wachsendes jüdisches Leben in der Hauptstadt.
Diese Ausstellung porträtiert die verschiedenen Facetten jüdischen Lebens in Berlin anhand von 37 Biographien, darunter 31 Juden und sechs Nichtjuden. Was alle verbindet ist der Wohnort Berlin. Bei manchen hat die Religion eine zentrale Bedeutung. Andere wiederum betrachten ihre jüdische Herkunft rein kulturell und haben keinen Bezug zum Glauben. Die Lebensgeschichten gewähren somit einen kleinen Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens.

Die Themen

Die jüdische Religion

Seit der Zerstörung des jüdischen Tempels in Jerusalem durch die Römer im Jahre 70 gibt es im Judentum keine oberste Instanz, welche die Richtlinien für alle Glaubensfragen festlegt.

Mein Judentum

Tradition, Kultur oder Religion?
Jüdisch zu sein hat ganz verschiedene Aspekte, die sich auf unterschiedliche Art und Weise zeigen. Was bedeutet es also für mich, jüdisch zu sein?

Heimat

Berlin ist seit jeher geprägt von Zuwanderung und Migration. Juden haben seit vielen Jahrhunderten das Leben in Berlin mitgestaltet.

Minderheit

Nicht Teil der deutschen Gesellschaft zu sein, als „anders“ wahrgenommen zu werden, aber auch Antisemitismus, Diskriminierung und sogar Gewalt prägen die Erfahrungen mancher Jüdinnen und Juden.

Mischpoke

Das ist mir wichtig

Das, was uns motiviert, treibt unser Handeln an. Diese Überzeugung kann sich in einem Beruf widerspiegeln, in ehrenamtlichen Tätigkeiten oder in unserem sozialen und politischen Engagement.

Zusammen in Berlin

Jüdinnen und Juden sind Teil des Berliner Miteinanders.

Die Ausstellung

L’Chaim – Auf das Leben! Die Vielfalt jüdischen Lebens entdecken

Die erstmals im Abgeordnetenhaus von Berlin gezeigte Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben“ porträtiert den Alltag von Jüdinnen und Juden, die Berlin heute als ihre Heimat bezeichnen und das Leben der Stadt mitgestalten. Die Porträts gewähren einen Einblick in die Vielfalt jüdischen Lebens sowie in die Gedanken- und Gefühlswelten von Jüdinnen und Juden in Berlin.
Die Ausstellungseröffnung findet im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Berlin 2017 statt.

Eine Ausstellung der Kreuzberger Initiative gegen
Antisemitismus im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Die Ausstellung ist vom 7. bis 27. November 2017
in der Wandelhalle des Abgeordnetenhauses von Berlin zu besichtigen.
Am 16. November kann die Ausstellung nicht besichtigt werden.

 

„Die Ausstellung“ weiterlesen

Privat: Projekt und Förderer

Ein Projekt der

Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA)

KIGA - Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus

www.kiga-berlin.org

Gefördert durch:

Lotto-Stiftung Berlin

Bundesministeriums des Inneren

Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Gefördert durch das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Gefördert durch die Lotto-Stiftung Berlin und das Bundesministeriums des Inneren.