Rebekka Adler

Rebekka Adler, geboren 1978 in Heidelberg, begann im Alter von sechs Jahren Bratschenunterricht zu nehmen. Heute ist sie Professorin für Viola (Bratsche) an der Universität der Künste und lebt in Berlin.

Rebekka Adler, geboren 1978 in Heidelberg, begann im Alter von sechs Jahren Bratschenunterricht zu nehmen.

Heute ist sie Professorin für Viola (Bratsche) an der Universität der Künste und lebt in Berlin. Ihr ausdrückliches Interesse gilt der Aufführung vergessener Werke jüdischer Komponisten.

Benjamin Agha

Benjamin Agha ist 1997 geboren und wuchs in Berlin auf. Mütterlicherseits hat er einen christlich-jüdischen und väterlicherseits einen jüdisch-muslimischen Hintergrund.

Benjamin Agha ist 1997 geboren und wuchs in Berlin auf. Mütterlicherseits hat er einen christlich-jüdischen und väterlicherseits einen jüdisch-muslimischen Hintergrund.

Seine Familie war nicht sonderlich religiös, erst nachdem seine Schwester und er sich verstärkt dafür zu interessieren begannen, wurde Religion in der Familie zum Thema. Seit seinem 14. Lebensjahr ist er in der Jüdischen Gemeinde aktiv. Nach seinem Abitur begann er Rechtswissenschaften an der Universität Potsdam und Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen zu studieren. Er engagiert sich in der Christlich Demokratischen Union (CDU).

Vivet Alevi

Vivet Alevi ist 1952 in Istanbul, Türkei, geboren und dort aufgewachsen.

Vivet Alevi ist 1952 in Istanbul, Türkei, geboren und dort aufgewachsen.

In Berlin studierte sie Visuelle Kommunikation. Sie arbeitete als Sozialpädagogin in der Erwachsenenbildung. Seit 1999 arbeitet sie verstärkt mit dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg, das auf friedliche Konfliktlösung und Vertrauen im zwischenmenschlichen Miteinander setzt. Heute ist sie selbstständige Trainerin und Beraterin in Deutschland und der Türkei. Seit 2011 bildet sie andere Trainer im Bereich der Gewaltfreien Kommunikation aus. Sie lebt in Istanbul und Berlin und hat einen erwachsenen Sohn.

Tal Alon

Tal Alon ist in Israel geboren und zog 2009 mit ihrem Mann und zwei Söhnen nach Berlin.

Tal Alon ist in Israel geboren und zog 2009 mit ihrem Mann und zwei Söhnen nach Berlin.

Sie hat Politikwissenschaft, Geschichte und Politische Kommunikation an der Universität Tel Aviv studiert. Als Journalistin arbeitete sie als Leiterin der Nachrichtenredaktion für die zwei größten israelischen Zeitungen. In Berlin gründete sie Spitz, das erste hebräische Magazin in Deutschland seit dem Holocaust. Das Magazin richtet sich vor allem an Israelis in Berlin und thematisiert aktuelle kulturelle, gesellschaftliche und politische Fragen.

Gerhard Baader

Gerhard Baader, geboren 1928 in Wien, musste während des Nationalsozialismus aufgrund seiner jüdischen Herkunft von 1942 bis 1944 Zwangsarbeit leisten.

Gerhard Baader, geboren 1928 in Wien, musste während des Nationalsozialismus aufgrund seiner jüdischen Herkunft von 1942 bis 1944 Zwangsarbeit leisten.

Von 1948 bis 1952 studierte er in Wien Klassische Philologie, Germanistik, Linguistik und Geschichtswissenschaft. Seit 1967 war er am Institut für Medizingeschichte der Freien Universität Berlin tätig. Als Professor forschte er zur Geschichte der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit mit einem Schwerpunkt auf die Geschichte der Medizin zur Zeit des Nationalsozialismus. Mit anderen Mitgliedern der Synagoge in der Oranienburger Straße engagiert er sich für jugendliche Geflüchtete in Berlin-Spandau.

Ohad Ben-Ari

Ohad Ben-Ari wurde 1974 in Israel geboren. Bereits mit 12 Jahren trat er mit dem Israelischen Philharmonischen Orchester auf.

Ohad Ben-Ari wurde 1974 in Israel geboren. Bereits mit 12 Jahren trat er mit dem Israelischen Philharmonischen Orchester auf.

Mit 13 Jahren studierte er Klavier und Komposition an der Universität Tel Aviv. Er gewann diverse Musikpreise und spielte weltweit mit internationalen Orchestern. 1996 ging er in die USA und lebte in New York und Los Angeles, wo er mit Erfolg als Musikproduzent für Popmusik arbeitete. Seit 2010 lebt er mit seiner Familie in Berlin und setzt seine Arbeit als Pianist und Komponist fort. Er ist Gründer und Leiter des ID Festivals in Berlin, das aktuelle Themen wie die Beziehung zwischen Deutschland und Israel aus künstlerischer Perspektive mit Beiträgen von israelischen Künstlern in Deutschland beleuchtet.

Nomi Berg

Nomi Berg, geboren 1996 in Berlin, besuchte dort eine freie Grundschule und machte 2014 Abitur.

Nomi Berg, geboren 1996 in Berlin, besuchte dort eine freie Grundschule und machte 2014 Abitur.

Danach unternahm sie diverse Reisen. Sie beschreibt sich selbst als Optimistin, die an das Gute im Menschen glaubt. Trotz des Unmutes ihrer Familie hat sie keinen engen Bezug zum Judentum. Ihre Bat Mitzwa hat sie dennoch gemacht. 2016 begann sie mit einer Ausbildung zur Erzieherin.

Sharon Brauner

Sharon Brauner wurde als jüngste von drei Schwestern in West-Berlin geboren.

Sharon Brauner wurde als jüngste von drei Schwestern in West-Berlin geboren.

Dort absolvierte sie eine Musical-Ausbildung und in New York eine Schauspielausbildung. Als Musikerin und Schauspielerin veröffentlichte sie bisher vier Musikalben und wirkte an mehr als 50 Fernseh- und Kinoproduktionen mit. Sie komponiert eigene Musik und tritt regelmäßig als Musikerin auf. Unter anderem arrangiert sie jiddische Lieder neu, um dieses kulturelle Erbe auch im 21. Jahrhundert zu bewahren. Sie ist die Tochter von Wolf und Renée Brauner. Als Kind hielt sie Jiddisch für eine Geheimsprache, wenn ihr Vater Wolf mit anderen Überlebenden des Holocaust beim Kartenspiel in der Sprache der osteuropäischen Juden sang.

Wolf Brauner

Wolf Brauner ist der Vater von Sharon Brauner und wurde 1923 im polnischen Łodz geboren.

Wolf Brauner ist der Vater von Sharon Brauner und wurde 1923 im polnischen Łodz geboren.

1939 flüchtete die Familie Richtung Osten in die Sowjetunion und überlebte so den Holocaust in Zentralasien. 1945 kehrte die Familie nach Polen zurück, verließ das Land jedoch wegen des antisemitischen Pogroms in Kielce. Seit 1946 lebt Wolf Brauner in Berlin. Er arbeitete als Herstellungsleiter bei dem von seinem Bruder Artur Brauner gegründeten Unternehmen CCC-Film, einer der erfolgreichsten Filmproduktionsfirmen der Nachkriegszeit. Zudem arbeitete er als Fotograf und war Teilhaber verschiedener Restaurants und des Nachtclubs Big Eden.

Elisabeth Degen

Geboren 1970 in Frankfurt am Main, ist Elisabeth Degen in Berlin aufgewachsen.

Geboren 1970 in Frankfurt am Main, ist Elisabeth Degen in Berlin aufgewachsen.

Die Tochter der Malerin Sarah Eckel und des Schauspielers und Schriftstellers Michael Degen spielt seit ihrem 16. Lebensjahr in Spielfilmen, Serien und am Theater. Ihr Großvater Jakob Degen wurde 1939 in das Konzentrationslager Sachsenhausen bei Berlin deportiert und starb 1940 an den Folgen der Folter. In ihrem Alltag erlebt sie selbst immer wieder Antisemitismus. Über Israel wünscht sie sich eine faire und objektive Berichterstattung.